12. März 2010 von Lena

Wieso gibt es nicht jedes Spiel für alle Konsolen.

[indirekter Egoismus: Will denn niemand Jet Set Radio Future für die PS2 erfinden?]
[indirekter Egoismus 2: Will denn niemand mehr Spiele für die PS2 erfinden?]
[Egoismus: Hat jemand günstig gute PS2 Spiele abzugeben? Suche immer noch Ico. Bin aber offen für weitere unentdeckte tolle Games.]

Ich spiele immer noch hinterher, aber der Spass zählt. Danke für die Tipps mit Okami. Damals. Haben viel Glück gebracht. Ich male immer gedanklich Blumen überall hin, wenn alles grau und trübe ist. Hula!

Geschrieben in Spielplatz | 1 Kommentar »

12. März 2010 von Lena

Es ist immer wieder seltsam, einen gemeinsamenen Nenner zu finden.
In diesem Fall nach einigen Jahren Zusammenarbeit während man über “Die Pfütze des Eisbergs” von Dendemann diskutiert. Musik. Grenzenlos.

Geschrieben in Karma under my pillow | Keine Kommentare »

Erfahrungsgedankenzug (mehrere)

12. März 2010 von Lena

[geschrieben, gedacht, erlebt während der letzten 2 ½ Jahre]

Könnte die Dame eine Sitzreihe weiter hinten bitte aufhören, auf diesen Monitor zu starren?

Ok. Es funktioniert nicht. Aber testen wollte ich es schon immer mal. Habe aber keine große Lust, die Schriftgröße zu ändern. Schäme mich einfach nicht für Freecell oder irgendwas von Popcap Games.

Die erste Fahrt mit meinem Neuen. Einem Subnotebook vom Aldi. In diesem Internet haben sie die Akkulaufzeit kritisiert. Mag sein, aber zuhause liegt Jimmy, dessen Name von meiner Mutter beschlossen wurde, sowieso angestöpselt neben mir auf dem Sofatisch und meine Pendelzeiten belaufen sich auf immer so knapp 4 Stunden. Viel mehr benötige ich also gar nicht.

„Schau Mama! Da ist dem Papa seine Arbeit!“…. „Tschüss, dem Papa seine Arbeit!“

Jimmy ist weiß, das hat immer so diesen leicht apfelartigen Beigeschmack. Ist mir aber völlig egal gewesen. Und klein, aber doch groß. Ich konnte mich nicht entscheiden und mit 11,6“ passt Jimmy in meine Lieblingshandtasche (also die eine, die ich wirklich nutze, weil da immer noch ein Notfallfeierabendeinkauf reinpasst).

Nun hat man ja im Zug ja wirklich immer zu viel Zeit. Und unbekannte Menschen um sich. Das macht Zugfahren ja so spannend und nervtötend.

Der kleine Junge, mir gegenübersitzend, der mir immer seine Trinkflasche über den Tisch entgegen rollte. 2 Stunden lang. Ich habe 2 Stunden zurückgerollt. Und mich mit ihm gefreut und gelacht.

Die schöne Landschaft. Das Donautal zwischen Fridingen und Sigmaringen. Mal per Rad oder per Kanu. Hätte ich Lust drauf. Die Steilfelsentäler mit dem noch ursprünglichen Fluss sehen immer wieder wunderschön und wundervoll natürlich aus. Selten sowas.

Ich hatte nicht gewusst, dass es Lackierungshaltbarkeitsangaben auf Zügen gibt.

Die Frau nebenan liest was über Welpen.
Der einen 4-er weiter reist mit einem Totschlag-Notebook. Größer als alle von mir jemals besessenen Fernsehbildschirme zusammen. Ich verliebe mich in Jimmy noch etwas mehr, auch wenn seine Tastatur nicht ganz lautlos ist.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Zugführern zwischen Freiburg und Ulm bedanken, die die längeren Aufenthaltszeiten bei ihren Ansagen mitteilen und einen während der dennoch kurzen Rauchpausen auf dem Provinzbahnhof nicht maßregeln. Danke.

Rauchpausenmöglichkeiten.de gibt es noch nicht. Aber die Donautalbahn lädt in Donaueschingen (Anzeige Abfahrt auf dem Bahnhof vorhanden) und Sigmaringen (keine Anzeige vorhanden, am Besten Einsteigende nach der Abfahrtszeit fragen…meist so gegen halb) zum Rauchen ein, wenn alles glatt läuft auch in Tuttlingen (Anzeige auf dem Bahnhof vorhanden). Beim einzigen Umstieg in Neustadt kann man auch rauchen, wenn nicht so viel los ist. Oder wenn man Lust hat im weiterführenden Zug im Gang zu sitzen, denn oft ist es sehr voll.

Der alte Mann aus dem Pott. Der hat mich wirklich umgehauen. War mit seiner Frau irgendwo im Rheintal in Südbaden auf Kur. Wollte aber auch noch seinen alten, seit 30 Jahren nicht mehr gesehenen Kriegsfreund in Sigmaringen besuchen. Laut Telefonbuch gab es den auch noch. Also einfach mal losgefahren. „Meine Frau hat heute nur so komische Anwendungen und da dachte ich….”. Fährt einfach mal auf gut Glück fast 8 Stunden Zug…

Hat mir sein Leben erzählt. Manchmal hätte ich gerne ein unauffälliges Diktiergerät.
Und so ein vielerfahrenes Leben.

Falls es jemanden interessiert. Vermutlich sämtlicher Zement Deutschlands kommt aus allen Orten nach Ulm/Blaubeuren, wenn man Richtung Freiburg fährt. Schelklingen und so. Das sieht immer aus, als hätte jemand ein Zementwerk gebaut und alle so: „Yeeahh! Wir ziehen da hin.“.

„Die Leitung aufm Zug hat fuffzehn Kavau“ sagte Manni, mittlerweile Lokführer, früher immer. Stimmt wohl.

Dann die Frau neben mir eben. Setzt sich hin und bleibt über 3 Stunden einfach so sitzen. Kein Buch, kein Handy, kein mp3-Player, kein Net/Notebook. Nix. Nicht mal ein Taschentuch. Steif. Blick immer starr geradeaus. Hat mich fast eingeschüchtert.

Mal @flominator getroffen. Sehr angenehme und unterhaltsame Fahrt, auch weil es natürlich gemeinsame netzbezogene Themen gibt.
Oder das Mädel, das gerade 6 Monate auf einer Alm war. Mag ich ja ganz heimlich auch immer schon mal machen. Raus und so. Mit Ziegenkäse. Ohne Höhenangst.

Das Komischste ist ja mittlerweile das Auswendigkennen der Strecke. Man sieht den Leuten die Fragen ja schon an und man hilft dann. Gerne.

What the fuck ist eigentlich Herbertingen and why do we have to stop there gefühlte Jahre everytime?

Dann Anfang des Winters. Umsteigen in Neustadt. Richtung Ulm. Durchsage: Gleisbruch, der Zug fällt aus. Nach eine halben Stunde wird mitgeteilt, dass man sich um Ersatzverkehr kümmert, es könne noch dauern. Dafür bin ich natürlich gerne eine Stunde früher von der Arbeit gegangen. Anfangendes Schneegestöber. Kälte. Ich sehe vier etwa Gleichaltrige, sie prüfen die wenigen Bushaltestellen. Erfolglos. Als sie wieder Richtung Bahnhof stiefeln spreche ich sie an. Ob sie nicht Lust auf Taxiteilen bis Donaueschingen hätten. Denn ab Donau (so der Einheimische) sollte man den Zug recht pünktlich schaffen und man müsse nicht drei Stunden hier in der Kälte stehen. So fahren wir zu fünft eingequetscht per Taxi nach Donau. Schaffen den Zug und zahlen jeder 8 Euro drauf. Aber ohne Erkältung.

Das Donautal. Schon erwähnt, aber während ich dies schreibe fahre ich wieder hindurch und die weißen Felsen leuchten in der Abendsonne und der Wald strahlt herbstlich bunt, während sich im Tal die Donau ganz ursprünglich ihren Weg bahnt. Wunderschön.

Nervige, etwa 20-jährige Schülerinnen, die sich lautstark quer durch den Zug artikulieren und deren Sprache…ach nein. Schlimmer sind die Alkopopkids vom Lande spätabends auf dem Weg zur Party des Jahrhunderts in der Welstadt.

Manchmal ist es nervig, aber auch oft so schön. Und es führt in beide Richtungen nach Hause, irgendwie.

Nachdem ich an diesem Text schon seit etwa einem halben Jahr rumtippe, immer während der Fahrt, sollte ich ihn eigentlich mal bloggen. Mal sehen.
Done.

Geschrieben in Karma under my pillow | 3 Kommentare »

11. März 2010 von Lena

Eigeninitiative

[nicht ganz im diesem Zusammenhang: Irgendwie freue ich mich bei Einkommensteuererklärungen und Buchhaltungen immer über Spendenbescheinigungen die an langfristige, meines Erachtens sinnvolle und unsere Gesellschaft stützende Projekte gehen. Ich weiß nicht wieso, aber diese spontanen Geldreinblasspenden missfallen mir. Auch wenn ich selber schon mal eine geleistet habe.]

Geschrieben in Denkversuche | Keine Kommentare »

Hula

11. März 2010 von Lena

Vielleicht versuche ich es einfach mal wieder. Hab Dich in letzter Zeit vemisst, Blog. Kopfbloggen reicht nicht. Twittern… ich weiß nicht. Mal sehen. Danke für’s Warten, mein Kleines.

Geschrieben in Karma under my pillow | Keine Kommentare »